Der 16. März 1928

Es ging recht langsam, als ein Teil der alten Kirche von Højerup ins Meer stürzte. Weitere Infos

 

Die Kulturlandschaft

Große, nach Osten gerichtete Militäranlagen, die während des Kalten Krieges einen Großteil der Küste für die Zivilbevölkerung unzugänglich machten, prägen Stevns Klint. Die lange Steilküste hat schon immer weite Teile des Lebens auf Stevns bestimmt.

Die Anlage von Dörfern am Rande der Steilküste ohne direkten Zugang zum Meer war nicht gerade attraktiv. So verwundert es nicht, dass sich die ältesten Dörfer ein gutes Stück im Landesinneren befinden.

Die Landschaft hat sich auch auf die Ortsnamen in dieser Gegend ausgewirkt – insbesondere die zahlreichen Buchten und Landspitzen spiegeln sich in den Namen wider. Das Meer nagt kontinuierlich an der weichen Kreide der Steilküste, weshalb es regelmäßig zu Abbrüchen kommt. Dieses Phänomen diente als Inspirationsquelle für eine Sage über die alte Kirche in Højerup. Auch die Steilküste an sich hat so manche Sage über den „Küstenkönig“ (Klintekongen) angeregt, der in Stevns Klint lebt, wenn er nicht gerade über die Halbinsel reitet, um andere Konkurrenten zu verjagen.

An der niedrigen Küste mit Sandstrand sind große Ferienhausgebiete entstanden. Außerdem prägen große, nach Osten gerichtete Militäranlagen, die während des Kalten Krieges einen Großteil der Küste für die Zivilbevölkerung unzugänglich machten, Stevns Klint.