Stevns Klint

Wenn man sich die Steilküste Stevns Klint näher anschaut, erkennt man, dass sie aus mehreren Schichten aufgebaut ist. Jede Schicht hat ihre ganz eigene Geschichte. Weitere Infos

Der harte Kalk

Der halte Kalk wird von den Skeletten kleiner Moostierchen gebildet, die in Kolonien lebten. Aus ihnen entstanden die Kalkbänke, die man in Stevns Klint sehen kann. Weitere Infos

Der Fischton

Die Erklärung für das Aussterben der Dinosaurier verbirgt sich in Stevns Klint in einer dünnen Tonschicht zwischen Kreide und Kalk – dem Fischton. Weitere Infos

Die weiche Kreide

Die weiche Kreide ganz unten in Stevns Klint besteht aus Milliarden mikroskopischer Kalkschalen von Algen, die vor Millionen von Jahren hier lebten, als Stevns von einem troischen Meer bedeckt war. Weitere Infos

Relikte aus der Eiszeit

In der obersten Schicht von Stevns Klint sehen Sie Spuren der letzten Eiszeit, als große Gletscher wie gigantische Bulldozer das Land überrollten.

Über dem Kalk liegt eine wenige Meter dicke Schicht aus Lehm, Schotter und Steinen, die aus der letzten Eiszeit stammt. Sie entstand vor 25.000 bis 15.000 Jahren, als sich enorme Gletscher über das Land schoben und anschließend wieder schmolzen.

Die Gletscher begannen ihre Reise in Mittelskandinavien. Auf ihrem Weg über Schweden und durch die Ostsee bis nach Dänemark lösten sie Steine, Blöcke, Sand, Schotter und Lehm aus dem Untergrund, über den sie sich schoben. Einen Teil dieses Materials hinterließen sie als unsortierte Ablagerungen – das, was wir heute als Geschiebelehm bezeichnen – in der Landschaft.

Wenn Sie sich die Steine im Geschiebelehm anschauen, können Sie Granit, Gneis, Porphyr und verschiedene Sand- und Kalksteinarten erkennen. Einige dieser Steine sind so speziell, dass man genau definieren kann, woher sie stammen, z. B. roter Sandstein von Bornholm oder schwarzgrauer Diabas aus Kinnekulle in Schweden. Größere Steine, die sich auf ihren ursprünglichen Standort vor ihrem Wegtransport durch den Gletscher zurückführen lassen, nennt man Findlinge.