Stevns Klint

Wenn man sich die Steilküste Stevns Klint näher anschaut, erkennt man, dass sie aus mehreren Schichten aufgebaut ist. Jede Schicht hat ihre ganz eigene Geschichte. Weitere Infos

Relikte aus der Eiszeit

In der obersten Schicht von Stevns Klint sehen Sie Spuren der letzten Eiszeit, als große Gletscher wie gigantische Bulldozer das Land überrollten. Weitere Infos

Der Fischton

Die Erklärung für das Aussterben der Dinosaurier verbirgt sich in Stevns Klint in einer dünnen Tonschicht zwischen Kreide und Kalk – dem Fischton. Weitere Infos

Die weiche Kreide

Die weiche Kreide ganz unten in Stevns Klint besteht aus Milliarden mikroskopischer Kalkschalen von Algen, die vor Millionen von Jahren hier lebten, als Stevns von einem troischen Meer bedeckt war. Weitere Infos

Der harte Kalk

Der halte Kalk wird von den Skeletten kleiner Moostierchen gebildet, die in Kolonien lebten. Aus ihnen entstanden die Kalkbänke, die man in Stevns Klint sehen kann.

Der Kalk von Stevns Klint besteht aus Skeletten winziger Moostierchen, die auf dem Meeresgrund lebten. Sie bildeten Kolonien und filterten Nährstoffpartikel aus dem Wasser.

Bei Stevns gab es so viele Kolonien, dass sie riesige Bänke auf dem Meeresgrund bildeten.

Die dunklen Feuersteinbänder im Kalk folgen der Form der Moostierchenbänke, was dazu führt, das diese in der Steilküste deutlich zu erkennen sind. Jedes einzelne Feuersteinband grenzt eine einzelne Bank ab. Man kann auch den Wachstumsverlauf erkennen. Zunächst gab es nur kleinere Bänke, dann kam eine weitere Schicht hinzu und noch eine weitere, bis die Bank schließlich mehr als 10 m vom Meeresboden emporragte.

An mehreren Stellen entlang der Steilküste hängt der harte Kalk bedrohlich in der Luft, und es kommt bisweilen zu Abbrüchen von größeren Blöcken.