Beutegreifer

Das Meer waren die Jagdgründe der Beutegreifer. Riesige Mosasaurier, Haie, Meereskrokodile, Tintenfische und Heringe mit Säbelzähnen jagten ihre Beute auf dem Meeresgrund und im offenen Gewässer. Weitere Infos

Auf dem Meeresgrund

Die Tiere auf dem Meeresgrund fanden reichlich Nahrung, drohten aber auch, im weichen Schlamm zu versinken und zu ersticken. Diese dauernde Gefahr war eine Herausforderung, der die Tiere auf unterschiedlichste Weise begegneten. Weitere Infos

Im Meeresboden

Der Schlamm des Meeresbodens war ein guter und sicherer Lebensraum für eine Fülle verschiedener Tiere – auch solcher, die wir nie gesehen haben. Weitere Infos

An Land und in der Luft

Die gewaltigen Dinosaurier lebten an Land, während die Flugechsen und die frühen Vogelspezies die Luft bevölkerten. Bei Stevns Klint gab es keine Dinosaurier, da die Halbinsel Stevns von einem ca. 200 m tiefen Meer bedeckt war. Weitere Infos

 

Als Stevns von Meer bedeckt war

An der Steilküste Stevns Klint können Sie Fossilien der Tiere finden, die in der Kreidezeit vor 65 Mio. Jahren hier lebten. Damals war die Halbinsel Stevns, weite Teile Dänemarks und Nordeuropas von einem tiefen Meer bedeckt.

Die Kreidezeit war ein üppiges und fruchtbares Erdzeitalter, in dem die Meerestiere reichlich Nahrung fanden. 

Dort, wo heute Stevns liegt, lebten viele Arten von Tintenfischen und Fischen. Es gab friedliche Pflanzenfresser, gefährliche Raubfische mit Säbelzähnen sowie Haie, und ab und zu schwamm auch ein Meereskrokodil vorbei. Das größte Raubtier des Meeres war jedoch der Mosasaurier, ein Meeresreptil, das bis zu 15 m lang werden konnte und mit dem Waran verwandt ist. 

Der Meeresgrund war Lebensraum für Seeigel, Muscheln und Armfüßer, während sich andere Tiere in den Meeresboden eingruben und in weit verzweigten Tunnelsystemen lebten. 

In der Luft über dem Meer flogen Flugechsen und Urzeitvögel. Die Flugechsen konnten die gleiche Flügelspannweite wie ein kleineres Sportflugzeug erreichen.

Die Dinosaurier lebten nur an Land und daher nicht im Gebiet des heutigen Stevns Klint. Die nächstgelegenen Fundorte von Dinosaurierskeletten sind Südschweden und Norddeutschland, wo sich die Küste des Urzeitmeeres befand. Dinosaurier gab es in allen Größen, von einem halben bis zu 35 Metern Länge.

Doch als ein Asteroid auf der Erde einschlug, änderte sich das Leben auf dem Land und im Wasser schlagartig.