Der Kalte Krieg

Die Gegensätze zwischen Ost und West kamen sich auf Stevns fast täglich gefährlich nahe. Weitere Infos
 

Die Verteidigung Dänemarks

Während des Kalten Krieges sahen sich die dänischen Streitkräfte mit einem gewaltigen Gegner in Gestalt des Warschauer Pakts konfrontiert. Weitere Infos
 

Die Bedrohung aus dem Osten

Die dänischen Streitkräfte sahen sich mit einer furchteinflößenden potentiellen Truppenkonzentration des Warschauer Pakts konfrontiert. Weitere Infos
 

Die Verteidigung von Stevns

Die Hauptschlacht um Dänemark hätte den NATO-Plänen zufolge in Norddeutschland stattfinden sollen. Ein Teil der Streitkräfte sollte jedoch Seeland vor einer Invasion aus dem Osten schützen. Weitere Infos
 

Der Kalte Krieg auf Stevns

Die strategisch wichtige Lage von Stevns während des Kalten Krieges führte dazu, dass zahlreiche militärische Anlagen auf der Halbinsel errichtet wurden. Weitere Infos
 

Der Kalte Krieg war überall präsent

Ganz gleich, ob man im Gebiet der NATO oder im Gebiet des ehemaligen Warschauer Paktes oder sonst wo lebte – der Kalte Krieg beeinträchtigte alle, auch wenn der Krieg in Europa niemals ausbrach. Weitere Infos

Militärdienst

Tausende dänische Frauen und Männer waren während des Kalten Krieges Tag für Tag in Kriegsbereitschaft, als Teil der militärischen oder zivilen Verteidigung. Fast eine Million dänische Männer leisteten von 1945 bis 1991 ihren Wehrdienst.

Im März 1953 trafen die ersten 200 Wehrpflichtigen an ihrem Ausbildungsort ein, der ein paar Monate später die Verteidigungsanlage Stevnsfort sein würde. Die neuen Rekruten kamen aus allen Teilen des Landes und wurden von einer Handvoll Offizieren und Unteroffizieren empfangen, die sie zu Marinesoldaten ausbilden sollten, um den Bau des neuen Forts überwachen zu können.

Während des Kalten Krieges wurden überall in Europa und den USA junge Männer zum Kriegsdienst an ferne Orte einberufen. Die meisten Soldaten waren Wehrpflichtige, die 1-2 Jahre Dienst leisteten und dann wieder nach Hause geschickt wurden. Viele strebten jedoch eine militärische Karriere an und zogen in weit von der Heimat entfernte Dienstorte um. Rund um die großen Kasernen, Flugplätze und Flottenstützpunkte entstanden ganze Städte mit eigenen Wohnhäusern, Schulen und Geschäften.

Den ersten zweithundert Soldaten auf Stevns im Jahre 1953 folgten viele weitere. Im Laufe der 1960er Jahre hatten die sechs Militärstandorte eine feste Bemannung von etwa 1.000 Soldaten, von denen viele gemeinsam mit ihren Familien auf die Halbinsel zogen. Bis zu 20.000 Männer und Frauen leisteten während des Kalten Krieges Militärdienst auf Stevns.